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Stiftungsgründungen nehmen kräftig zu - ADD hat im letzten
Jahr 50 neue rechtsfähige Stiftungen anerkannt
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"In Rheinland-Pfalz gibt es immer mehr Stiftungsgründungen. Letztes Jahr konnten wir als landesweit zuständige Stiftungsbehörde 50 neue rechtsfähige Stiftungen anerkennen. Das ist eine Steigerung um 35 % im Vergleich zum Vorjahr" hat ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes jetzt in Trier zufrieden festgestellt. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) ist seit Inkrafttreten des neuen Stiftungsrechts im Juli 2004 Stiftungsbehörde für Rheinland-Pfalz und damit landesweit für alle Aufgaben im Bereich des Stiftungswesens zuständig.
Mit den 50 Neugründungen ist die Zahl der Stiftungen in Rheinland-Pfalz auf 610 gestiegen. Die Zunahme der Stiftungsgründungen führt der ADD-Präsident auch auf das neue Landes-Stiftungsgesetz zurück. Das Gesetz ist erheblich vereinfacht worden und enthält jetzt nur noch 15 statt 54 Paragraphen, Verwaltungskosten werden für die Gründung öffentlicher Stiftungen nicht mehr fällig und die Eigenverantwortung der Stiftungen wurde gestärkt. "Ein weiterer Grund für die Zunahme der Stiftungsgründungen ist ein neues Stifterbewusstsein. In den kommenden Jahren wird viel Vermögen vererbt werden. Zunehmend mehr Menschen wollen mit ihrem Geld auch Gutes für andere tun und gründen gemeinnützige Stiftungen" freut sich der Behördenleiter.
Mit dem neuen Landesstiftungsgesetz wurden auch die Aufgaben und Zuständigkeiten im Stiftungswesen, die bislang von den Kreis- und Stadtverwaltungen wahrgenommen wurden, bei der ADD landesweit gebündelt. Binnen weniger Monate ging die Aufsicht über fast 500 Stiftungen planmäßig und problemlos an die ADD über. Über kirchliche und einige kommunale Stiftungen führt die ADD keine Aufsicht.
Eine wichtige Neuerung des Landesstiftungsgesetzes ist zudem die erstmalige Einrichtung und Pflege eines landesweiten Stiftungsverzeichnisses. Über die Internetseiten der ADD ist das Verzeichnis, das Grunddaten über alle rechtsfähigen, öffentlichen Stiftungen in Rheinland-Pfalz enthält jedem zugänglich. Es soll die Transparenz der Stiftungen verbessern und den Bürgerinnen und Bürgern die Kontaktaufnahme erleichtern.
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